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Das aktuelle AWIKO des Rems-Murr-Kreises

Für den überwiegenden Teil der Abfälle existiert ein sogenanntes „Holsystem“. Das heißt, die AWRM sammelt die Abfälle direkt an der Wohn- bzw. Geschäftsstelle ein und transportiert sie von dort zur Verwertungsanlage. Beispielsweise gibt es für den Restmüll Mülltonnen mit unterschiedlichen Volumina und Leerungsintervallen. Auch Bioabfälle und Papier/Kartonagen werden über die häusliche Sammlung erfasst. Ferner können Bürgerinnen und Bürger Sperrmüll, Altmetall und Elektrogeräte von der AWRM abholen lassen.

Daneben existiert das sogenannte „Bringsystem“. So können Bürgerinnen und Bürger Abfälle und Wertstoffe an unterschiedlichen Stellen abgeben. Derzeit gibt es vier Wertstoffstationen auf den Deponien, 13 Recyclinghöfe, vier Sammelstellen für Problemmüll sowie 19 Häckselplätze. Zudem können Altglas und Altpapier an zahlreichen Depotcontainern abgegeben werden.  Und das Umweltmobil fährt dreimal pro Jahr durch den Landkreis, um zusätzlich die wohnortnahe Abgabe von Problemstoffen zu ermöglichen.

Für das Einsammeln von Verkaufsverpackungen (Leichtverpackungen – Gelbe Tonne) ist übrigens nicht die AWRM zuständig, sondern die privatwirtschaftlichen Dualen Systeme. Das schreibt das Verpackungsgesetz so vor. Die AWRM kann lediglich das Sammelsystem vorgeben.

Das aktuelle Gebührensystem der AWRM besteht aus einer jährlichen Grundgebühr sowie einer Leerungsgebühr für den Rest- und Biomüll. Die Grundgebühr richtet sich nach der Personenzahl im Haushalt. Durch die Wahl der Behältergröße und das Leerungsintervall haben die Bürgerinnen und Bürger Einfluss auf die Höhe ihrer Gebühr. Wer sorgfältig trennt und weniger Restmüll produziert, kann damit Gebühren sparen. Die Entsorgung von Sperrmüll und weiteren, volumen- und massenmäßig bedeutsamen Abfällen kostet extra.