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Der Frühjahrsputz an Wald und Wiesen - ein Erfolg für die Umwelt

3.000 Warnwesten, über 10.000 Arbeitshandschuhe, 12.000 Müllsäcke sowie 10.000 Baseballcaps - hierbei handelt es sich nicht etwa um die Mengen die bei der Kreisputzete am vergangenen Samstag eingesammelt wurden, sondern um die Ausstattung der zahlreichen Helferinnen und Helfer.

Auch bei der diesjährigen Kreisputzete hat es sich die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM) nicht nehmen lassen, die fleißigen Müllsammler mit dem nötigen Equipment auszustatten. So konnte man, insbesondere am Samstag vormittag, viele große und kleine Helfer mit den schwarzen Baseballcaps der AWRM durch Wald und Flur, entlang an Bächen und Straßen beim Müllsammeln beobachten.
Kreisweit konnte die AWRM rund 10.000 Teilnehmer verzeichnen. Erwähnenswert hierbei ist nicht nur das Engagement vieler Vereine, Schulen und Kindergärten sondern auch das von Einzelpersonen die, teils auch spontan, an der Kreisputzete teilgenommen haben. Die gute Koordination der Städte und Gemeinden ermöglichte es, dass jeder einen Platz zum Saubermachen fand. Und das war tatsächlich nötig. Denn obwohl man sich bei den teilnehmenden Städten und Gemeinden einig ist, dass die Verschmutzungen generell zurückgegangen sind, wurden etliche Müllsäcke eingesammelt. Insgesamt 80 Müllcontainer in den verschiedensten Größen von 5 m³ bis 40 m³ wurden im kompletten Kreis für die Abfälle aus der Kreisputzete aufgestellt. Die Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass in der Hauptsache achtlos weggeworfene Abfälle wie Einwegbecher, Einwegverpackungen aber auch Glasflaschen gesammelt wurden. Aber auch von Zigarettenkippen auf Schulwegen, herrenlosen Fahrrädern, weggeworfenen Waschbecken, Möbelstücken und immer wieder sehr vielen Reifen wurde berichtet. Kurios auch der Fund von immerhin 252 leeren Weinflaschen beim Sporterlebnispark in Allmersbach im Tal.

"Als großen Erfolg", bezeichnet Landrat Dr. Sigel die Kreisputzete. "Mein Dank gilt allen, die sich im Rahmen der Kreisputzete dafür eingesetzt haben um unsere schöne Landschaft von Müll zu befreien. Gerade solche Aktionen zeigen einmal mehr wie wichtig unseren Bürgerinnen und Bürgern ihre Heimat ist", so Dr. Richard Sigel.